Das Wichtigste zuerst

  • Beide Spieler teilen ein Gerät und sitzen sich gegenüber.
  • Spielerinformationen müssen von jeder Seite lesbar sein.
  • Passen gehört zum Spiel und leitet nach zwei Pässen die Wertung ein.
  • Das Ergebnis sollte gemeinsam geprüft und bestätigt werden.
01

Das Gerät wird zum Tisch

Legt das iPad im Hoch- oder Querformat zwischen euch und wählt die Ausrichtung, die zum verfügbaren Platz passt. Das Brett sollte groß bleiben, aber an allen vier Rändern vollständig sichtbar sein.

Am Kopfende braucht jeder Spieler eine klar erkennbare Farbe, den aktuellen Punktestand und eine große, eindeutig klickbare Pass-Aktion.

02

Eine Oberfläche für zwei Blickrichtungen

Der gegenüberliegende Spieler liest seine Informationen um 180 Grad gedreht. Meldungen, Bestätigungen und Endspielhinweise müssen ebenfalls zur betroffenen Person zeigen – sonst fühlt sich die Partie wie die App eines einzelnen Spielers an.

Der Zugindikator sollte sichtbar sein, aber nicht wie ein Button wirken. Umgekehrt muss Passen eindeutig als echte Aktion erkennbar sein.

03

Passen ist kein Aufgeben

Du passt, wenn du keinen sinnvollen Zug mehr siehst. Der andere Spieler darf trotzdem weiterspielen. Erst wenn beide nacheinander passen, beginnt die Schlussphase.

Vor dem endgültigen Ergebnis prüft ihr gemeinsam tote Gruppen und Gebiete. Bei Uneinigkeit spielt ihr weiter, bis die Stellung klar ist.

Ein gutes digitales Brett ersetzt nicht das Gespräch am Tisch – es macht die gemeinsame Entscheidung verständlich.
04

Warum lokales Go besonders ist

Ohne Matchmaking, Konto oder Chat beginnt die Partie sofort. Das gemeinsame Gerät schafft denselben sozialen Raum wie ein physisches Brett, kann aber Regeln erklären, geschlagene Steine animieren und die Wertung transparent herleiten.

Kanso Go richtet Spielerbereiche und Schiedsrichterhinweise zu beiden Sitzseiten aus und unterstützt genau dieses gemeinsame Spiel auf dem iPad.